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Almen und Berge

Impressionen aus den Bergen

Almen, Hütten

Schnoaderalm


Schnoaderalm

Schnoaderalm - drei Namen hat die Brotzeitalm unterm Zwieselberg in den Tölzer Bergen: Zwieseler Alm, wohl in Anlehnung an den Berg, an dem sie steht. Schnoaderalm oder Schnaiteralm, weil sie zu diesem Ort im Tal nahe Wackersberg gehört. Specker Alm, so steht es auf der Hauswand, das ist ihr korrekter Name, den aber kaum jemand kennt und deshalb auch niemand benutzt. Sie vermittelt ursprüngliches Almflair unweit des touristischen Zentrums am Blomberg. Nicht verwechseln mit der Zwieselalm in den Staufer Bergen im östlichen Chiemgau (Erstbesuch: Juli 2011; überarbeitet: Juli 2020)

Wanderrouten
Heigelkopf, Zwieselberg, Stallauer Eck
Gebirge, Berg, Lage, Tal
Bayerische Voralpen, Isarwinkel, nördlich des Brauneckmassivs ; Tölzer Berge, die Alm liegt am Osthang des Zwieselberg
Hüttentyp, Höhe, Öffentl. Zufahrt
Die Schnoaderalm ist eine Brotzeitalm, sie liegt auf 1245 m Höhe, eine öffentliche Zufahrt ist nicht möglich. Adresse: Alter Zwieselweg, Mitterstallau, D-83646 Wackersberg. Koordinaten: N = 47.724072, E = 11.495077; Geographische Daten: N = 47°43'26.7'', E = 11°29'42.3''; UTM-Daten: Z = 32T, E = 687106, N = 5288648; Gauß-Krüger: R-E = 4462226.040, H-N = 5287429.195. Die Alm ist aus allen vier Himmelsrichtungen auf Wanderwegen erreichbar. Zunächst ist der direkte Aufstieg aus Lehen zu nennen, der sehr steile Passagen hat. Als nächstes käme die etwas einfachere, aber längere Strecke über die Gassenhoferalm in Betracht, ebenfalls aus Lehen beginnend. Ein weiterer Zugang kommt vom Blomberg, entweder über den Zwieselberg (kurzer Abstieg oder als Tangente am Osthang dieses Berges entlang. Eine Variante dazu wäre die Runde ab Lehen über den Heigelkopf und Blomberg.
Kontaktdaten, Öffnungszeiten, Gastronomie
(ohne Gewähr; es wird dringend empfohlen, Öffnungszeiten bzw. Bewirtschaftung vor der Wanderung aktuell zu erkunden)
Hüttentelefon: Telefonanschluß und möglicherweise eine Internetseite sind nicht bekannt.; Internet:
Die Schnoaderalm hat in der Weidezeit von Mitte Mai bis Ende September geöffnet. Einen Ruhetag gibt es im Prinzip nicht, allerdings schränkt die junge Almerin etwas ein: "wenn i do bin, is auf". Falls arg schlechtes Wetter sein sollte, ist natürlich geschlossen. Auf Nachfrage bekundete die Sennerin, dass es wohl noch viele Jahre so bleiben möge. Es gibt die übliche kleine Almverpflegung mit Brotzeiten (Kasbrote, Speck/Wurstbrote), verschiedenen Getränken, auf der Alm gebackenen Kuchen usw. Hungern und dursten muss also niemand. Übernachten kann man auf der Schnoaderalm nicht.
Gebäude/Umgebung, Almwirtschaftl. Nutzung
Die Schnoader Alm ist ein schönes, klassisches Almgebäude aus Holz mit einem kleinen, eingezäunten Vorplatz (Vouhaagl). Der Eingang befindet sich an der ostseitigen Giebelfront; dort stehen auch einige Sitzmöglichkeiten für Wandergäste zur Verfügung; in der letzten Zeit etwas ergänzt und erweitert. Die Hütte befindet sich auf halber Höhe der Almflächen in freier Lage. Bei den umgebenden Flächen handelt es sich um mittelsteile bis steile Weiden der Südostflanke des Zwieselbergs. Ein guter Fernblick ist nach Osten über das Isartal hinweg zu den dortigen Bergen möglich.
Auf der Schnoader Alm stehen ausschließlich Jungtiere und ein paar (vierbeinige) Ochsen. Außerdem gibt es dort einen kleinen Hühnerstall mit Hühnern. Sie laufen in dem eingezäunten Hof herum und betteln gelegentlich bei den Gästen nach Futter.
Anmerkungen
Die Schnoaderalm habe ich erst im zweiten Anlauf erreicht. Bei meinen ersten Besuche auf dem Zwieselberg erschien sie uns aus der Ferne als geschlossen bzw. als nicht behirtet und wir gingen erst gar nicht hin. Später hat mich das arg gewurmt. Erst bei meinem späteren Rundgang über den Heigelkopf habe ich sie dann bewusst angesteuert und mich sehr gefreut, dort eine Verpflegung zu bekommen. Natürlich sah ich bei meinem zweiten Gang auf den Zwieselberg etliche Jahre später dann erneut nach ihr, um zu sehen, wie es dort jetzt steht. Und es hat mich sehr gefreut, sie in alter Pracht zu erleben. Wer den Massenbetrieb auf dem Blomberghaus nicht mag, der kann das kleine Stück zur Schnoaderalm weiterwandern, es lohnt sich auf alle Fälle. Und wie ich an anderen Gästen bemerken konnte, kamen die meisten nicht zum ersten Male auf diese Alm.

 

 

 

 

 

 

[Impressum] [Webmaster], Letzte Änderung am 30.07.2020